Galerie
Einzelstücke aus Sannes Atelier — darunter zwei Coverbilder des monatlichen Yellow-Muse-Magazins. Fahre über ein Werk (oder tippe es an), um die Geschichte dahinter zu lesen — ein Klick öffnet die Großansicht.

Wie zeigt man Wind? Wenn alles fliegt: Hühnerstall, Federn, Stroh, abstehende Haare — erschienen im Yellow-Muse-Magazin.

Frau, Tier und Tapete sprechen dieselbe Sprache: sorbische Stickmuster aus der Lausitz, Gelb und Gold für den Neubeginn — bis das Kleid in der Wand aufgeht.

Wörtlich genommen: aufgeschlagene Eier statt Brillengläser, das Eigelb läuft — ein Cover-Motiv mit Augenzwinkern, ganz in Gelb.

Statt eines Huts eine Gießkanne, aus der Pflanzen ranken — gelandet auf dem Cover der April-Ausgabe des Yellow-Muse-Magazins.

Die S-Kurve, die Zivilisationen seit Jahrhunderten zeichnen — als surreale Figur, die einem goldenen Ornament entsteigt: zwischen Verschmelzen und Befreien.

Volkskunst-Blütenornamente als Stickerei auf einem Afghan-Mantel — und weil „Dutch" drinsteckt, in der Farbe der Niederländer: Oranje.

Kein Pilz, kein Schirm: ein Laufsteg im Regen. Der Rock ein Fliegenpilz, Lamellen statt Petticoat — das Publikum wartet unter schwarzen Schirmen.

Abschlussball — aber nicht das tanzende Paar. Der Moment, den niemand fotografiert: Turnschuhe unterm Petticoat, Konfetti, und das Gefühl, dass etwas beginnt.

Des einen Freud, des anderen Leid: zwei Frauen, ein Granatapfel — und Rot nur auf Lippen und Frucht.

Extreme Farbreduzierung als Wirkungsmittel: das Rot der Haare als einzige Farbe im komplett entsättigten Bild, die Atmosphäre bewusst kühl — kein buntes Bild, sondern eines mit Wirkung.

Zwischen den Seiten: ein Mädchen auf einem Buch, ein surreales Einhorn — Größenverhältnisse verschoben, wie beim Vorlesen im Kopf.

Schwimmerinnen im Kreis, aus der Vogelperspektive: Nur weil sie sich bewegen, gehen sie nicht unter. Der Impuls hält das Rund am Leben.

Der Moment, bevor es leise wird: eine Fledermaus im gestreiften Pyjama, schlafend zwischen Mond und fliegenden Kissen.

Schach als Bühne für das Thema Zeit: die Uhr tickt, der nächste Zug entscheidet — eine Szene, in der es um nichts anderes geht als die elfte Stunde.

Eine Hommage an Audrey Hepburn — nur ist das Schaufenster kein Juwelier, sondern eine Sushi-Boutique. Die Perlenkette? Kunstvoll gelegtes Sushi.

Authentizität ist kein Stil. Sie ist das, was bleibt, wenn man aufhört, perfekt sein zu wollen — deshalb Schwarz-Weiß.